Kieferhöhlenoperation

Ist durch die klinische und röntgenologische Untersuchung eine Entzündung der Kieferhöhle bestätigt, wird im Allgemeinen zunächst mit einem Antibiotikum und weiteren Medikamenten vorbehandelt.

Führt dies nicht zum vollständigen Abklingen der Entzündung oder bleibt eine chronische Kieferhöhlenentzündung bestehen, kann durch Ausräumen der entzündlichen Schleimhaut, unter Belassen der entzündungsfreien Schleimhautanteile, und ggfs. Anlage einer Verbindung von der Kieferhöhle zum unteren Nasengang die Entzündung zum Ausheilen gebracht werden. Der Eingriff ist, abhängig vom Befund, in lokaler Betäubung, auf jeden Fall aber auch in Narkose unproblematisch durchführbar. Die Entwicklung der letzten Jahre ist hier immer mehr hin zu minimal- invasiven Eingriffen gegangen.

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