Eingriffe an der Ohrspeicheldrüse

Nach Entzündungen mit wiederkehrendem Charakter oder Gewebevermehrungen der Ohrspeicheldrüse besteht die Notwendigkeit, diese zu entfernen. Zur Entfernung dieser Drüse ist ein Hautschnitt erforderlich, der sich aber, ähnlich wie bei einem Face-Lift, so geschickt anlegen lässt, dass später kaum eine Narbe zu sehen sein wird. Die Ohrspeicheldrüse wird von diesem Zugang aus zunächst oberflächlich dargestellt. Nachdem dann der Nerv, der das Gesicht bewegt, identifiziert ist, wird die Drüse in einzelnen Anteilen oberhalb und ggfs. auch unterhalb des Bewegungsnerven herausgelöst. Gelegentlich reicht es auch aus, wenn nur Teile der Drüse entfernt werden. Eine Einziehung, die durch das Entfernen der Drüse unter der Haut entsteht, kann evtl. durch Anteile eines Halsmuskels, der in diesen Bereich hineingelegt wird, ausgeglichen werden. Die Wunde wird in der Regel mit einem kleinen Schläuchlein zwecks Drainage versorgt und dann mit feinem Nahtmaterial verschlossen. Die Fäden können nach 5 – 7 Tagen entfernt werden.

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