Weichteilverletzungen

Im Rahmen der Weichteilverletzungen können kleinere Wunden auch ambulant versorgt werden.
Nach Röntgenuntersuchung zum Ausschluss in der Tiefe liegender Knochenverletzungen wird die Wunde z.B. in lokaler Betäubung gründlich gesäubert. Nicht erhaltbares Gewebe muss äußerst zurückhaltend entfernt werden. Dann kann die schichtweise Wundnaht, entweder als einfache Vereinigung beider Wundseiten oder bei fehlendem Gewebe und zu erwartenden ungünstigen Narbenzügen mit Hilfe plastisch-chirurgischer Techniken, erfolgen. Die Wunde muss auf eine eventuell mögliche Infektion kontrolliert werden.
Nicht vergessen werden darf die Überprüfung, ggfs. Auffrischung des Tetanus- Impfschutzes.
Die Fäden können nach 5 – 7 Tagen entfernt werden. Sollte es wegen einer primär ungünstigen Wunde zu einer unschönen oder gar funktionell beeinträchtigenden Narbe kommen, kann diese später durch einen plastisch- chirurgischen Eingriff korrigiert werden.
Verletzungen der Augen selber müssen primär augenärztlich gesehen und behandelt werden.

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